Design bedeutet meist Entwurf oder Formgebung. Es ist ein Lehnwort aus dem Englischen, das wiederum aus dem lateinischen designare‚ (be)zeichnen‘, abgeleitet ist und in viele Sprachen Eingang gefunden hat. Design ist ursprünglich die äußerliche Form- und Farbgestaltung eines Objekts, beinhaltet aber heute eine Vielzahl von weiteren Aspekten, vergleiche Disegno. Insbesondere umfasst es auch die Auseinandersetzung des Designers mit der Funktion eines Objekts sowie mit dessen Interaktion mit einem Benutzer. Im Design-Prozess kann somit unter anderem Einfluss auf die Funktion, Bedienbarkeit und Lebensdauer eines Objekts genommen werden, was im Besonderen beim Software- und Produktdesign relevant ist. Im Englischen wurde unter Design ursprünglich der rein technische Aspekt des Gestaltens bzw. Konstruierens verstanden.
Unter Editorial Design versteht man das Gestalten von Zeitschriften, Zeitungen, Magazinen, Broschüren und Büchern. In der gestalterischen Praxis findet Editorial Design im direkten Zusammenhang mit redaktioneller Arbeit statt, d. h. in Zusammenarbeit mit Redakteuren, Fotografen und Illustratoren. Bestandteil des Editorial Designs ist neben der Gestaltung des Covers auch die Entwicklung eines Gestaltungsrasters für den inhaltlichen Teil und die visuelle Gesamtgestaltung ganzer Ausgaben. Fotoauswahl und -platzierung, Typografie und Satz geben dem Ganzen einen wiedererkennbaren Charakter und sollen dabei sowohl jedem Artikel eine zum Inhalt passende Optik verleihen als auch das gesamte Erscheinungsbild des Mediums prägen. Definiert werden bei Druckerzeugnissen Layout und Typografie, aber im Editorial Design auch darüber hinaus das Corporate Design (Stil, Bildsprache, Farbcharakter).
Die Geschichte und Entwicklung der Fotografie ist unter dem technischen Aspekt gekennzeichnet durch die (Wieder-)Entdeckung des Prinzips der Camera obscura und der Laterna magica, die Erfindung der Camera lucida, des Physionotrace sowie des Panoramas und des Dioramas. Das Wort „Fotografie“ ist entlehnt der altgriechischen Sprache und setzt sich zusammen aus: φάος, zsgz. φῶς, phōs, (Gen. φωτος, phōtos), „Licht“ und γράφειν, gráphein, „schreiben, zeichnen“ und heißt übertragen: „mit Licht zeichnen“.Unter Fotografie versteht man das technische Verfahren, bei welchem mittels optischer Systeme ein Lichtbild auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort direkt längerfristig gespeichert werden kann; es handelt sich dabei um ein analoges Verfahren. Im Laufe der Entwicklung elektronischer Systeme, durch welche analoge in elektronische Daten umwandelbar wurden, die dann auf entsprechende Speichermedien gespeichert werden konnten, kam das digitale Verfahren auf.